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Ein Strandkorb bei Torquato. Jetzt doch.


Ein Bericht von Moritz und Axel Stürken


Schon seit Jahren denken wir über einen Strandkorb bei Torquato nach. Und in diesem ungewöhnlichen Jahr fühlten wir, dass die Zeit reif war. Unsere Wahl fiel auf die älteste heute noch produzierende Strandkorbmanufaktur Deutschlands auf Usedom. Dies nicht ganz zufällig. Aufgrund der Nähe des Firmenstandortes in Heringsdorf zum Hotel Gutshaus Stolpe unseres Vaters bekam das Korbwerk einen Sympathiebonus und wir beschlossen, uns die Sache mal aus der Nähe anzusehen.


Kurt und Axel Stürken
Ende April fuhren wir mit unserem Vater, der etwas in Stolpe zu erledigen hatte, nach Usedom. Das Land befand sich noch im Shutdown. Für Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern musste man einen geschäftlichen Grund nachweisen, so dass wir zur Sicherheit eine Einladung von Dirk Mund, dem Leiter der Strandkorbmanufaktur Korbwerk, dabeihatten. Die Straßen waren leer, die Strände waren noch gesperrt.

Wir wollten wenigstens einen kurzen Blick auf die Ostsee werfen. Die Strandpromenade war noch im Winterschlaf, alle Buden waren geschlossen. Am Strand: keine Menschenseele – und kein Strandkorb.





Aber die Strandkorbmanufaktur arbeitete und Dirk Mund führte uns durch den Betrieb und erklärte uns die einzelnen Fertigungsschritte, die zur Herstellung eines Strandkorbes notwendig sind. Etwa 2000 Strandkörbe entstehen bei Korbwerk pro Jahr in reiner Handarbeit der Tischler, Polsterer und Korbflechter und mit großer Hingabe – allein für das Herstellen des Flechtwerkes für einen Strandkorb benötigt ein erfahrener Flechter 50 Stunden. Desweiteren wird viel Zeit und Aufwand in eher unsichtbare Qualität investiert: So verleihen sechs feuerverzinkte Stahlbänder den Sturmhauben eine Stabilität, die sie den Elementen an den Meeresküsten widerstehen lässt.


Individuell für Torquato entworfen.

Nach dem Rundgang durch die Fertigung haben wir gemeinsam besprochen, wie der Torquato Strandkorb aussehen soll. Zu Beginn war eine Grundsatzfrage zu klären: Wird es ein Nordsee- oder ein Ostseestrandkorb? Der Ostseekorb unterscheidet sich vom Nordseekorb durch die geschwungenen Seitenteile, in denen die Haube geführt wird. Da unser Korb auf Usedom gefertigt wird, war die Sache schnell entschieden.

Ansonsten haben wir darauf geachtet, dass beim Strandkorb nur die besten Materialien eingesetzt werden. Einen Strandkorb kauft man sich nicht alle Tage und er sollte eher Jahrzehnte als Jahre halten. Aus diesem Grunde unterscheidet sich der Torquato Korb von den Strandkörben, die von den Verleihern in den Seebädern verwendet werden.

Korbwerk
Ostsee-Strandkorb

Durchdacht bis ins kleinste Detail.

Unser Korb ist aus naturbelassenem Teakholz aus FSC-zertifiziertem Anbau. Markisenbügel und Gleitschienen sind aus Edelstahl, die übrigen Beschläge aus rostfreiem, poliertem Stahl. Das Geflecht besteht wahlweise aus echtem Boondoot-Rattan oder aus besonders pflegeleichtem und feuchtigkeitsbeständigem Polyrattan auf Polyethylen-Basis.

Damit Sie den Korb auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon leicht bewegen können, ist er mit großen Terrassenfahrrollen ausgestattet. Und mit 1,25 m Sitzbreite hat man so viel Platz, dass man sogar zu dritt im Korb sitzen kann – ein Standard-Strandkorb hat lediglich 1,05 m Sitzbreite.



Et voilá – der Torquato-Strandkorb:

Es ist ein sogenannter Halblieger: Die Haube kann samt Rückenlehne um ca. 55° nach hinten in eine sehr entspannte Sitz-/Liegeposition gekippt werden. Eine Rückholmechanik erleichtert das Wiederaufstellen erheblich. Polster, Lehnen, Nackenkissen, seitlicher Bezug, Himmel und Markise aus 100 % Acryl. Höhenverstellbare Fuß stützen mit geflochtener Blende und extradicken Fußpolstern, 2 schwenk- und abnehmbare Bistrotische, 2 Lektüretaschen und ein mittiges Schubfach, das einen optionalen Eiswürfelbehälter aufnehmen kann. Haube mit Witterungsschutz und Abschlussleiste aus traditionellem Zopfgeflecht.

Korbwerk-Halblieger


Alle Produkte von Korbwerk auf einen Blick:

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